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Mehr über Im Bann der Quelle

Wie selten ist das heutzutage, dass man einen Ort aktiv aufsuchen muss, um ihn zu finden! Man durchquert doch jedes Dorf in der Heimatgegend früher oder später, kommt überall mal vorbei, oder nicht?

Vor einigen Jahren bin ich auf dem Weg von meiner Oma nach Hause spontan eine Nebenstrecke entlanggefahren. Es war ein kleiner Umweg, aber ich kannte die Gegend gut und hatte einfach Lust, eine unbekannte Straße zu testen.

Ich landete in einem bewaldeten, total idyllischen Tal. Auf einmal tauchte ein imposantes, offensichtlich uraltes Gut vor mir auf. Eine riesige Anlage mit Haupthaus, Kirche und etlichen Nebengebäuden. Ich hatte dieses Anwesen nie zuvor gesehen, dabei war es nur eine kurze Autofahrt von meinem Zuhause entfernt!

Mich faszinierte der Gedanke, dass dieser abgelegene Ort ideal wäre, um jahrhundertealte Geheimnisse zu hüten. Weil man die Geheimnisse gar nicht aktiv verbergen müsste. Sie wären einfach sicher, weil niemand je "automatisch" an diesen seltsamen Ort gelangen würde. So ist die Idee zu "Im Bann der Quelle" entstanden.

Luise lebt in Südental, einem Ort, durch den niemand je zufällig fährt, den niemand zufällig aufsucht. In einem Ort, in dem die Bewohner Geheimnisse haben und hüten können. Ursprünglich sollte auch ein uraltes Gut in Südental stehen. Aber das hätte den Ort wahrscheinlich zu interessant für Touristen gemacht, also habe ich es lieber weggelassen.